Teilprojekte | Projektbereich B | Räume der Kommunikation

B01
Digitale städtebauliche Planungen: Planerisches Handeln und materiell-physische Anordnungen

Das Teilprojekt leistet einen Beitrag zum Projektbereich „Räume der Kommunikation“, der Veränderungen kommunikativen Handelns durch Mediatisierungsprozesse und deren Implikationen für die Re-Figuration von Raum untersucht. Ziel des Teilprojekts ist es, speziell Veränderungen im städtebaulichen Planen am Beispiel neuer digitaler Techniken und Kommunikationsmedien weltweit zu erforschen.

Drei Forschungsfragen stehen im Zentrum der Untersuchung:

 

  • Wie lassen sich Digitalisierungen in der städtebaulichen Planung seit den 1970er Jahren beschreiben und systematisieren?
  • Wie verändert sich vor dem Hintergrund von Digitalisierungsprozessen planerisches Handeln im Städtebau und mit welcher planerischen Raumkonstitution geht dies einher?
  • Wie verändern sich auf der Basis digitalen Planens materiell-physische städtebauliche Anordnungen im Verhältnis zu – auf analogem Planen beruhenden – Anordnungen aus den 1960er Jahren?

 

Für das digitale planerische Handeln sollen drei – ineinandergreifende – Handlungsbereiche in den Blick genommen werden: die städtebauliche Strukturplanung, v.a. das Arbeiten mit Geoinformationssystemen (GIS) zur Verarbeitung vielfältiger Informationen; die städtebauliche Gestaltungsplanung, v.a. das Arbeiten mit Tools wie dem Computer-Aided Design; und die kommunikative Planung zur Beteiligung von Stakeholdern und Bürgern, z.B. mit Tools der 2D- oder 3D-Simulationen. Untersucht werden Mediatisierungsprozesse am Beispiel von vier Städten auf vier Kontinenten: New York City (Nordamerika/USA), Lagos (Afrika/Nigeria), Songdo (Asien/Südkorea) und Frankfurt/Main (Europa/ Deutschland).

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Projektleitung:

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Studentische Mitarbeiter*innen: