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13 Square Meters

Kamil Bembnista & Ayham Dalal
7. April 2021

Im Jahr 2015 nahm Berlin über Nacht tausende Geflüchtete auf. Um sie unterzubringen, wurden neue Arten von Flüchtlingsunterkünften, sogenannte “Tempohomes”, errichtet. Der kurze Dokumentarfilm “13 Square Meters” erforscht die Perspektive der Flüchtlingsunterkünfte als Räume der “Fürsorge und Kontrolle” und gibt provokative Einsichten in die Bedeutung von Unterkünften heute. Zudem wird der Zusammenhang von Alltagsarchitektur in Städten und der Produktion von Massenunterkünften erforscht. Durch die Gegenüberstellung des ursprünglichen Designs von Unterkünften mit der Umgestaltung der Räume durch Geflüchtete, stellt der Dokumentarfilm die Rolle der Architektur in Frage: Wie können wir Geflüchteten bessere Bedingungen zum Wohnen bieten? Können Unterkünfte Räume der “Fürsorge” ohne “Kontrolle” sein? Wie kann Architektur die Menschen dazu befähigen, ihre Kultur, Herkunft und Identität in den Unterkünften und darüber hinaus auszudrücken? Wie interpretieren Geflüchtete in den Unterkünften die Bedeutung eines “Zuhauses” und wie reagiert die Unterkunftsleitung auf die Raumaneignungen der Geflüchteten?

Der Film “13 Square Meters” webt einen Wandteppich aus zeitgenössischen Themen, die sich mit den Ideen von Flucht, Raum und Architektur befassen, während er die Diskussion über die Ähnlichkeiten und Unterschiede zwischen dem Design von Flüchtlingsunterkünften und der Produktion von modernistischem Massenwohnungsbau in Städten eröffnet.

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