Blog | Themenschwerpunkt Soziale Unterstützung

21. Dezember 2020

Leaving the house to talk in private. How COVID19 restrictions affected how and where we find someone to talk to.

Prof. Dr. Talja Blokland

Talja Blokland, Robert Vief and Daniela Krüger ask how the political measures to slow down the coronavirus, especially by not meeting other people, affected how people organised their support for challenges they faced. Drawing on representative survey results from four neighbourhoods in Berlin in both 2019 and 2020, they show that, before the lockdown, a majority of their respondents communicated face-to-face to confront their most pressing personal challenges and did so outside of their home. Under COVID19 restrictions, digital exchanges became more important – but curiously, they did not make us stay home.

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6. Mai 2020

Nur weil wir es tun müssen, heißt das nicht, dass es richtig ist: warum #stayathome nicht zu einem moralischen Imperativ und soziale Isolation nicht zu einer Gewöhnung werden sollte

Prof. Dr. Talja Blokland

Talja Blokland, Daniela Krüger und Robert Vief untersuchen die derzeit unter Corona entstehenden Einschränkungen der Möglichkeiten soziale Unterstützung zu erhalten. Sie argumentieren, dass die politischen Maßnahmen zur Eindämmung des Virus die Art und Weise regulieren, wie wir miteinander in Kontakt treten und mit anderen Menschen kommunizieren. Auf der Grundlage repräsentativer Umfrageergebnisse aus vier verschiedenen Berliner Stadtvierteln zeigen sie, dass noch vor einem Jahr (1) die Mehrheit der Befragten drängenden Problemen mittels face-to-face Kommunikation begegnete – und zwar mehrheitlich außerhalb ihrer Wohnung; sowie, dass (2) die Reduzierung der Kommunikation auf den digitalen Austausch mit hohen Kosten verbunden ist und die Begegnung in persona nicht ersetzen kann.

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