Blog

Die verordnete Refiguration des Selbst

7. April 2020

Michael Wetzels reflektiert, welche Konsequenzen die Verordnung des ‚Social Distancing‘ für die Gesellschaft haben. Anhand (auto-)ethnographischer Notizen und Bildern werden insbesondere die ambivalenten Spannungen der Menschen zueinander, die veränderten Interaktionsordnungen, thematisiert. COVID-19 verändert die affektiven Strukturen der Lebenswelt, Bruch und Routinen werden am eigenen Leibkörper positiv wie negativ spürbar und die Gesellschaft steuert nun auf eine unsichere Zukunft zu.

Ein nie dagewesenes Gefühl an Solidarität durchströmt die Bundesrepublik, was zeigt, dass Gesellschaften diese Form des Zusammenseins benötigen, so der Soziologe Heinz Bude.[1] Die Veränderung alltäglicher Routinen, das räumliche Abstandnehmen (‚Social Distancing‘)[2] erscheint als ‚logisch‘, um gesellschaftliche Gruppen (alte Menschen, Vorerkrankte) zu schützen. Zumindest wird diese Sichtweise von einem Großteil der deutschen Bevölkerung vertreten. Wir schützen andere, beweisen Solidarität und handeln nach bestem Gewissen. Dies ist aber nur die eine Seite. Wenn auf den Kurznachrichtendienst Twitter geblickt wird, verbreiteten sich nicht nur Hashtags wie #covidioten in einer rasenden Geschwindigkeit durch das Netz. Sie förderten auch das Unverständnis der Menschen im Lande und beschleunigten den Ruf zur Durchsetzung von ‚Social Distancing‘ über das Prinzip des ‚Social Shaming‘, des Denunzierens[3] von Anderen (Abb. 1).

Abb. 1: ‚Social Shaming‘ auf Twitter (Quelle: https://twitter.com/Marktzyniker/status/1242058475594813441)

Ist ‚Social Distancing‘ also das Allheilmittel für das Wohl aller? So einfach ist es leider nicht, wie auch der deutsche Ethikrat in seiner Ad-Hoc-Empfehlung feststellt: „Auch der gebotene Schutz menschlichen Lebens gilt nicht absolut. Ihm dürfen nicht alle anderen Freiheits- und Partizipationsrechte sowie Wirtschafts-, Sozial- und Kulturrechte bedingungslos nach- bzw. untergeordnet werden.“[4] Es existieren viele Blickwinkel und Geschichten hierzu, weswegen ich dementsprechend eine weitere Variante erzählen möchte, nämlich, was ‚Social Distancing‘ als verordnete Refiguration mit dem Selbst machen kann. Der Zwang Routinen zu ‚brechen‘, sie neu zu refigurieren, ist ein massiver Eingriff in die sozialen Interaktionen der Gesellschaft, setzt Menschen unter Stress und produziert Unsicherheit im Umgang miteinander und sich selbst. Eine Refiguration des Selbst ist keine unkonkrete Spannung zwischen Konsens (Solidarität) und Konflikt (‚Abweichung‘). Sie ist materiell an uns gebunden und lässt uns nahezu gewaltvoll die Wirkung einer ‚verordneten‘ Refiguration direkt leibkörperlich[5] spüren. Dieser durch ethnographische Notizen und Bilder[6] gespickte Blogbeitrag ist somit zweierlei: eine soziologische Spurensuche nach Routinen und Brüchen (I), die die Veränderung der Zwischenmenschlichkeit, unserer Interaktionsordnungen thematisiert. Denn diese Änderung ist ein schwieriger Kraftakt, eine verordnete Refiguration des Selbst (II). Der Beitrag ist zugleich aber auch eine Warnung. Nämlich, dass der Preis einer verordneten Refiguration höher sein kann, als wir es uns vielleicht vorstellen könnten (III).

Routinen und Brüche

‚Routine‘ mag als Wort zunächst harmlos klingen, es umfasst allerdings auf der Ebene des Selbst, also wie ich mich in dieser Welt zurechtfinden will, ein komplexes und über Zeit und Raum gebildetes Netz aus Zugehörigkeiten[7] und Verpflichtungen. Denn diese, auch meine Wirklichkeit ist keine, die einfach so geändert werden kann, sondern die „[…] Wirklichkeit der Alltagswelt ist um das »Hier« meines Körpers und das »Jetzt« meiner Gegenwart herum angeordnet.“[8] Veränderungen in Gesellschaften sind somit ein schwieriges Unterfangen. Es bedeutet eine Umstellung der alltäglichen Routinen. Eltern sind auf Kindertagesstätten[9]angewiesen, das Homeoffice wird eher zur Herausforderung als zur Erlösung[10] und der ausbleibende Besuch im Altersheim stellt Betroffene vor eine Zerreißprobe.[11] Es zeigt, wie sehr Menschen in einem Spektrum von Relationen im Hier und Jetzt gebunden sind. Die Dramaturgie des Coronavirus deckt die komplexen Netze, welche wir in der Welt gebildet haben, unsere eigenen Dramaturgien auf, mit welchen wir der Offenheit von Situationen[12] begegnen. Denn unsere Lebenswelt ist keine statische, sie ist immer in Bewegung, sie verändert sich, sie ist affektiv.[13]

Brüche in unseren Alltags- und Lebenswelten zu erfahren ist deswegen auch nichts Neues für uns. Reparationen von erlittenen Beschämungen, von Stigma,[14] gehören zu unseren ‚Lebensgeschichten‘ und bestimmen die affektiven Strukturen unserer Lebenswelten. Dies ist die zweite Seite von Affektivität, dass sie Menschen befähigt eine Bewertung des ‚Dramatischen‘[15], des sich Zeigenden vorzunehmen und so auch abzuschätzen, inwieweit dem Gesagten geglaubt wird oder nicht. Wenn sich an den ‚Vorgänger’ des Coronavirus (dem ‚Schweinegrippe‘-Erreger aus dem Jahre 2009) erinnert wird[16], wird ersichtlich, dass die Warnung von ExpertInnen vor Krisen, nicht zuletzt auch deren vielfältige Erscheinung (Finanzkrise, Flüchtlingskrise etc.[17]), dauerpräsent in unseren Leben sind. Der Bruch wurde zur Routine, frei nach dem Motto: ‚Schon wieder ne Krise? Ist ja was ganz Neues.‘ Aus diesem Blickwinkel betrachtet ist die Infragestellung von ‚Social Distancing‘ nicht unbegründet. Routinen sorgen für „Kraftersparnis“[18] und Sicherheit, weswegen Änderungen eben dieser kein Selbstzweck sind. Sie unterliegen einer dauerhaften Bewertung und Einschätzung. Dies sticht besonders hervor durch die zu Anfang geführte Debatte, dass der Virus weniger schlimm sei als eine Grippe[19]. Auch ich spielte das Affektdramatische des Virus genau aus diesem Grund zunächst herunter:

„Ich hab an mir selbst wahrgenommen seit Anfang März […] dass ich mich in zwei Welten irgendwie bewegt habe. Zu Anfang habe ich diese Pandemie […] nicht als Pandemie wahrgenommen, sondern als einen weiteren Vorfall wie bei der Schweinegrippe 
[…]
Dies liegt daran, dass schon zu viele Warnungen ausgesprochen wurden […] das ist wie mit diesem berühmten Märchen die Warnung vor dem Wolf […] man hat jetzt oftmals zu viel gewarnt für mich und […] ich hab eben gedacht na ja das wird wahrscheinlich so ein ähnlicher Fall sein wie zuvor“
(Biographischer Rahmen der Notizen, Sonntag, 15.03., Berlin, Deutschland)

Eine Änderung habe ich bemerkt, als das Thema meinen Erfahrungs- und Körperraum betroffen hat. Die Omnipräsenz im Büro, die Veränderung von Abschiedsgrüßen (von ‚Auf Wiedersehen‘ zu ‚Bleib gesund’) und die Maßnahmen, die von meinem Arbeitgeber (TU Berlin) und vom Staat (Bundesregierung und Berliner Senat) getroffen und verordnet wurden. Ein schleichender Prozess über einen Monat refigurierte mein Selbst. Meine Alltagswelt veränderte sich und so kam es, dass an einem Mittwoch mir die ‚Dramatik‘ und die Bedeutung der Situation bewusst wurde: 

„Ich drucke noch ein zwei Dokumente aus, […] und verabschiede mich […] von den KollegInnen, die dann eben da sind […] und es fühlte sich so‘n bisschen komisch an […] also es hatte so‘n bisschen was von man sieht sich jetzt erstmal ne sehr sehr lange Zeit nicht“
(Notiz, Mittwoch, 18.03., Berlin, Deutschland)

Interaktionsordnungen als Kraftakt

Ich möchte nicht das Bild einer soziologischen Grumpy Cat vermitteln, dass Refigurationen des Selbst keine positiven Seiten bieten. Im Gegenteil, wie ich beschrieben habe, gehören Brüche zu den Lebensgeschichten von Menschen. Negatives kann in Positives verwandelt werden. Doch es braucht Zeit, Raum und vor allem Kraft, um neue Interaktionsordnungen[20] zu bilden. Es ist diese raumzeitliche Diskrepanz, welche Menschen in das Für und Wider, in Konsens und Konflikt zum Thema ‚Social Distancing‘ treibt. 

Mein Für und Wider, die Brüche, die ich in meinen Routinen spürte, ist vor allem an meine leibkörperliche Nähe zu anderen geknüpft. Dies bedeutet nicht zwingend, dass ich jemanden anfassen muss, sondern zunächst, dass meine Routinen Interaktionsordnungen sind, welche ich an andere Körper im Raum durch ‚spacing‘ geknüpft habe.[21] Dies merkte ich besonders in meinem Heimatbezirk Spandau, dass mir zwar die Hektik der Stadt, schnelle Bewegungen in der Zeit, nicht fehlte, aber die Körper im Raum, an denen ich mich sonst orientierte. So sind in meiner Straße viele Sportbars, Orte, wo Menschen zusammen kommen. Diese Orte sind nun, durch die verordnete Schließung zur Eindämmung des Coronavirus, geschlossen (Abb. 2).

Abb. 2: Sportbar mit Hinweis auf deren vorübergehende Schließung, © Michael Wetzels

Waren die Tage und Abende zuvor noch belebt und mit Gelächter begleitet, so wirkt meine Straße nun kalt und leer. Dies ist aber nicht das einzige Beispiel. Auch als ich die Promenade an der Havel entlang schlenderte, war diese leer und verwaist. Nicht nur Spielplätze waren abgesperrt, sondern auch der Weg, welcher einen Kilometer bis zum Rathaus Spandau führte, war kaum besucht. Wenn ich auf Leute traf, musste ich ihren stechenden und fast fragenden Blicken (‚Was machst du draußen?‘) ausweichen (Abb. 3).

Abb. 3: Abgesperrte Spielplätze und leere Promenade, © Michael Wetzels

Ein unbekanntes Gefühl machte sich immer mehr in mir breit. Ich konnte mich auf eine mir unbekannte Art bewegen, musste keine Hektik ertragen und fühlte mich damit nicht unwohl (Bruch). Ich merkte aber doch, dass das Fehlen von anderen Körpern im Raum mir das Gefühl gab, dass etwas nicht stimmt (Routine). 

Aber nicht nur der ‚leere‘ Raum war neu. Auch die Begegnungen mit Menschen veränderten sich. Waren vorher die Interaktionsordnungen bei alltäglichen Dingen, wie Einkaufen, relativ eindeutig, so bedingte die räumliche Neu-Ordnung im Supermarkt auch eine Veränderung der Interaktionsordnungen. Um die Hygienemaßnahmen umzusetzen, wurden zu bestimmten Zeiten nur eine bestimmte Anzahl an Personen durch Ordner in einen Supermarkt gelassen, was zu Schlangenbildungen vor den Eingängen führte. Warnschilder an den Produkten gaben Hinweise auf eine untereinander geforderte Solidarität (‚Bitte denkt auch an die anderen‘) (Abb. 4).

Abb. 4: Neue Interaktionsordnungen in Supermärkten, © Michael Wetzels

Ich betone erneut: Es ist nicht falsch Solidarität voneinander zu fordern. Nur führt eine ‚von oben‘ verordnete Refiguration in ihrer Dramatik dazu, dass die Interaktionsordnungen auch unter Spannung geraten. So herrschte im Laden eine seltsame Atmosphäre, welche Konsens und Konflikt leibkörperlich spürbar machten:

„Im Supermarkt […] bemerke ich […] diese allgemeine Verunsicherung der Leute drin und zwar vor allen Dingen der Leute jetzt auch zueinander […] ich bemerke vor allen Dingen dass […] fast so etwas wie ein Misstrauen der Leute zueinander eben herrscht den Blicken zueinander wird ausgewichen man weiß nicht so recht wie man sich benehmen soll im Laden und es herrscht halt eine allgemeine Verunsicherung wie man geht wie man zueinander stehen soll und wenn Leute mittendrin im Laden stehend Geld zählen, das hat ein älterer Herr zum Beispiel gemacht, dann wird das mit Befremden wahrgenommen“ 
(Notiz, Donnerstag, 19.03., Berlin, Deutschland)

Diese Situation schockierte mich nachhaltig. Ich merkte immer mehr, wie sehr mich diese Unsicherheit stresste. Es kostete Kraft, diese neuen Formen zu ‚ertragen‘ und neue Routinen zu bilden. Selbst mit einem eigenbiographisch eher nüchterneren Blick merkte ich, wie die affektiven Strukturen meiner Lebenswelt meinen eigenen Körperraum unter Spannung setzten. Die Folge war, dass ich mich selbst disziplinierte und mich der Unsicherheit der Welt entziehen wollte. Ich beschloss nicht mehr so häufig einzukaufen, um die Spannungen nicht mehr ertragen zu müssen. Auch jetzt spüre ich dies noch: Ich bin nicht mehr nur gestresst, sondern auch ein Stück weit aggressiv in Einkaufsläden. Ich will nur noch hinaus, draußen meide ich die Blicke der Anderen und auch sie meiden meine. Ist dies das Prinzip neuer ‚Solidarität‘? Dass wir nicht mehr nur die virologische Unsicherheit der Zukunft aushalten müssen, sondern auch eine Veränderung der Interaktionsordnungen? Eine Veränderung des Raums zueinander, dies begründete das verordnete ‚Social Distancing‘ und kann durchaus positive Effekte haben. Es kann aber auch zum Problem werden, je länger es zeitlich andauert.

Dramatische Zukunft, affektive Spannungen

Die verordnete Refiguration setzt Erfahrungs- und Körperräume unter Stress. Die Dramaturgie, welche das Virus als Gefahrenquelle ausstrahlt, verändert die affektiven Strukturen der Lebens- und Alltagswelt jedes Einzelnen und es erfordert Disziplin, um dies zu ertragen. Diese Form des ‚Social Distancing‘ ist somit, rein deskriptiv, eine massive Zumutung. Zwar mag es sein, dass aus virologischer Sicht das Unterbrechen von Infektions- oder besser Interaktionsketten des Virus dieses Prinzip erfordern. Der Preis allerdings ist sehr hoch. Der vorgenommene Eingriff in die gebildeten Routinen kann das Verhältnis von Menschen zueinander nachhaltig beeinträchtigen. 

Man möge mich nicht falsch verstehen: Refigurationen des Selbst bedeuten Konflikt und Chancen zugleich. Verbindungen werden gekappt, neue Verbindungen entstehen. Das Netzwerk der affektiven Strukturen unserer Lebens- und Alltagswelt ist dauerhaft in ‚Bewegung‘. Das Management dieses Netzwerks konnten wir bisher gut umsetzen, wenn es eben Zeit und Raum hierfür gibt. Es wird nun darauf ankommen, wie lange diese verordnete Refiguration anhält. Neue Routinen fördern nicht nur unbedingt Zusammenhalt und Solidarität. Häusliche Gewalt[22], Vereinsamung[23] und eine Zunahme psychischer Erkrankungen[24] sind die Konsequenzen, die auf die Gesellschaft zurollen werden. Der moralisch nach wie vor wichtige Schutz bestimmter Risikogruppen erfordert leider aber auch immer den Preis des ‚Opfern‘ von etwas anderem. Die Spannung, unter welche die Gesellschaft im Moment gesetzt wird, ist somit ein gefährliches Spiel. Die affektiven Strukturen der Lebens- und Alltagswelt werden verändert. Dies spüren wir durch Unsicherheiten, die sich positiv wie auch negativ zu neuen Routinen verstetigen können. Es wird nun darauf ankommen, welche Zukunft gewollt wird. Ist ein Ende der Maßnahmen ersichtlich, haben sich vielleicht neue Relationen gebildet und alte zerschlagen, die Routinen der Lebens- und Alltagswelten bleiben unberührt. Dauern die Maßnahmen weiter an, so sind die Dramaturgien der Zukunft unvorhersehbar. Die Refiguration dauert an, die affektiven Strukturen der Lebenswelt und die Interaktionsordnungen der Alltagswelt werden sich nachhaltig verändern. Und dann könnte der Preis von ‚Social Distancing‘ ein noch höherer sein als er jetzt schon ist. 


[1] https://www.deutschlandfunkkultur.de/soziologe-heinz-bude-zu-corona-solidaritaet-ist-heute-etwas.1013.de.html?dram:article_id=472663

[2] https://www.hr3.de/themen/coronavirus-das-bedeutet-social-distancing,social-distancing-100.html

[3] https://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/corona-krise-ist-deutschland-wirklich-durchsetzt-von-meldewuetigen-hobbypolizisten-a-73d0e5bb-9ed5-4bf7-b83f-22a9e9313ef5

[4] Deutscher Ethikrat (2020): Solidarität und Verantwortung in der Coronakrise. Ad-hoc-Empfehlung, S. 5. Online aufrufbar: https://www.ethikrat.org/fileadmin/Publikationen/Ad-hoc-Empfehlungen/deutsch/ad-hoc-empfehlung-corona-krise.pdf

[5] Knoblauch, Hubert (2017): Die kommunikative Konstruktion der Wirklichkeit. Springer VS: Wiesbaden.

[6] Meine Erfahrungen basieren dabei auf Eindrücken, welche ich in Berlin in den Bezirken Spandau und Charlottenburg-Wilmersdorf in der Woche vom 16. bis zum 23. März 2020 sammeln konnte. Diese Sichtweise ist nicht absolut, kann abweichen von anderen Perspektiven und ist selbstverständlich auch an meine eigene Biographie als ehemaliger Krebspatient, durch die ich ärztlich verordnetes ‚Social Distancing‘ bereits erlebt habe, gebunden.

[7] vgl. McManus, John (2018): Modern Enchantments: Media, Fandom and Distraction Amongst Diaspora Turkish Football Supporters. In: Ethnos, 38 (4): S. 762-781. 

[8] vgl. Berger, Peter L./Luckmann, Thomas 2010: Die gesellschaftliche Konstruktion der Wirklichkeit. Eine Theorie der Wissenssoziologie. Fischer Taschenbuch Verlag: Frankfurt am Main: S. 25

[9] https://www.hessenschau.de/gesellschaft/eltern-kaempfen-mit-betreuung-mit-kindern-durch-die-corona-krise,corona-kinder-100.html

[10] https://twitter.com/Scherben81/status/1244573800664109062?s=20 

[11] https://www.rnz.de/ratgeber/familienzeit_artikel,-corona-gefahr-wenn-besuche-bei-oma-und-opa-im-altenheim-ausbleiben-_arid,506029.html

[12] vgl. Goffman Erving (1967): The Neglected Situation. In: American Anthropologist, 66 (6), S. 133-136. 

[13] https://www.sfb-affective-societies.de

[14] vgl. Goffman Erving (1975): Stigma. Über Techniken der Bewältigung beschädigter Identitäten. Suhrkamp: Frankfurt am Main.

[15] Wetzels, Michael (2020): Geschichten, die der Fußball schreibt. Die affektdramaturgischen Wissenskonstellationen des professionalisierten Fußballs. Dissertation: Technische Universität Berlin.

[16] https://www.tagesschau.de/ausland/hintergrundschweinegrippe100.html

[17] https://www.capital.de/wirtschaft-politik/das-schizophrene-jahrzehnt

[18] vgl. Berger, Peter L./Luckmann, Thomas 2010: Die gesellschaftliche Konstruktion der Wirklichkeit. Eine Theorie der Wissenssoziologie. Fischer Taschenbuch Verlag: Frankfurt am Main: S. 56

[19] https://www.rbb24.de/panorama/thema/2020/coronavirus/beitraege/behauptungen-geruechte-fragen-argumente.html

[20] vgl. Goffman, Erving (1983): The Interaction Order: American Sociological Association, 1982 Presidental Address. In: American Sociological Review, 48 (1): S. 1-17.

[21] vgl. Löw, Martina (2001): Raumsoziologie. Suhrkamp: Frankfurt am Main.

[22] https://www.spiegel.de/politik/deutschland/corona-krise-und-haeusliche-gewalt-wenn-das-eigene-zuhause-nicht-sicher-ist-a-f4ed7e8a-9224-4876-bbc1-45e2b5a9c26c

[23] https://www.tagesspiegel.de/berlin/einsamkeit-in-der-coronavirus-krise-ploetzlich-klingt-sogar-der-spieleabend-verlockend/25713652.html

[24]https://rp-online.de/panorama/coronavirus/coronavirus-psychiater-befuerchten-anstieg-von-psychischen-erkrankungen-und-suiziden-von-depressiven_aid-49759215


Michael Wetzels ist wissenschaftlicher Mitarbeiter im DFG-geförderten Projekt “Wissen in der projekt- und prozessorientierten Planung: IBA Basel als Planungslabor“ unter der Leitung von Prof. Dr. Martina Löw und an der Technischen Universität Berlin beschäftigt. Seine Schwerpunkte als Soziologe liegen in den Bereichen der Erforschung von Kollektiven, Großveranstaltungen und Emotionen und Affekten anhand von qualitativen Methoden, insbesondere Formen von ethnographischen Forschungen.

https://www.archsoz.tu-berlin.de/v_menue/mitarbeiter_innen/michael_wetzels/